Bestseller von Seer

Bestseller Nr. 1
Lebensbaum
  • Seer, Lebensbaum
  • Ariola (Sony Music)
  • Audio CD
Bestseller Nr. 2
Hoffen,Glauben,Liab'N
  • Seer, Hoffen,Glauben,Liab'N
  • Ariola (Sony Music)
  • Audio CD
Bestseller Nr. 3
Das Beste der Seer - Folge 1
  • Tyrolis
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Bestseller Nr. 4
Dahoam
  • Seer, Dahoam
  • Ariola (Sony Music)
  • Audio CD
Bestseller Nr. 5
SEER Jubiläums Open Air - Wie a wilds Wossa
  • Seer, SEER Jubiläums Open Air - Wie a wilds Wossa
  • Ariola (Sony Music)
  • Audio CD
Bestseller Nr. 6
Fesch
  • Seer, Fesch
  • Ariola (Sony Music)
  • Audio CD
Bestseller Nr. 7
Weihnacht
  • Seer, Weihnacht
  • Ariola (Sony Music)
  • Audio CD
Bestseller Nr. 8
Duette bei uns dahoam!
  • Seer, Duette bei uns dahoam!
  • Ariola (Sony Music)
  • Audio CD
Bestseller Nr. 9
20 Jahre-Nur das Beste!
  • Seer, 20 Jahre-Nur das Beste!
  • Ariola (Sony Music)
  • Audio CD
Bestseller Nr. 10
Des olls is Hoamat
  • Ariola
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Es scheint, als gäbe es da zwei Welten. Da wäre einmal die reale, jene Welt, in der wir uns täglich neu orientieren müssen, weil sie sich in schier unglaublicher Dynamik bewegt und mit jedem Morgen wieder neue Überraschungen für uns bereit hält. Gute und schlechte, angenehme und nervende. Die Zeiten, wo die Dinge träge vor sich hin plätschern, die kennen wir nur aus Märchen und Geschichten. Also stellen wir uns der realen Welt und an jedem neuen Tag beginnt das Spielchen wieder von Neuem.

Da gibt es die zweite Welt. Sie läuft nicht parallel, sondern steht uns nur temporär zur Verfügung. In sie treten wir ein, wenn wir genug von der realen Welt haben und es notwendig wird, für einige Zeit aus dem Hamsterrad zu klettern. Was wir dringend brauchen ist das, was der Herr Jaklitsch nun auf der neuen CD der ‚SEER‘ mit dem Wort ‚Wohlfühlgefühl‘ beschreibt. Wir wollen uns wohl fühlen, wir wollen gerne unsere Seele baumeln lassen und wir genießen diese Auszeit. Die ‚SEER‘ entführen uns jedes Jahr im Sommer für eine Nacht in diese Wohlfühlwelt. Dann, wenn auf der Zloam, dieser Wiese zwischen den Bergen über dem Grundlsee das große Open Air steigt und für eine Nacht alle Sorgen und Probleme unten im Tal bleiben. Wohlfühlgefühl in einer Wohlfühlwelt. Stimmung und Harmonie. Geschichten, die das Leben schreibt und die in ihrer Einfachheit berührende Lieder ergeben. So war das bei den SEERn von Anfang an und falls es ein Erfolgsgeheimnis gibt, dann liegt es genau darin, in diesen Texten, die sich mit den unverwechselbaren Harmonien verbinden. Da entstehen Bilder im Kopf und es bedarf nur einen kleinen Schritt und man steht am Anfang einer Wanderung. Die Lieder der neuen CD, sie sind wie ein Etappenlauf. Kleine Geschichten, tiefe Emotionen, 18-mal Wohlfühlgefühl, aufgereiht wie an einer kostbaren Perlenkette. Einige dieser Perlen, wollen wir hier etwas näher unter die Lupe nehmen.

Wohlfühlgefühl, der Titelsong. ihn zu erklären wäre wie darüber zu rezitieren, was notwendig ist, um ein Flugzeug zum Fliegen zu bringen. Es fliegt, das ist wichtig und der Song erfüllt alles, was man von den SEERn erwartet – und das ist gut so. Die beiden Sängerinnen Astrid und Sassy laufen in dem Lied zu gesanglichen Höhenflügen auf. Der Mid-Tempo Titel, mit der Charakteristik einer Ballade, ist ab den ersten Harmonien sofort als SEER-Titel erkennbar. Toller Gitarrensound!

Bist du’s? Eine Geschichte, wie sie jeden treffen kann. Das zufällige Zusammentreffen mit der Vergangenheit. Alte Liebe rostet nicht – das wäre zu platt gesagt, aber darf man den Artikeln in Buntblättern glauben, dann geschehen die häufigsten Seitensprünge mit dem Ex-Partner. Aber unabhängig davon: Das Lied erzählt auch vom Leben der MusikerInnen. Auf der Autobahn zu Hause, als Wohnzimmerersatz dient die Couch im Hotelzimmer. Seife und Shampoo sind klein portioniert und das Frühstück findet selten im Kreis der Familie, mehr am Buffet statt. Es ist nicht wie daheim. MusikantInnen sind ein fahrendes Volk. Stets auf Reisen, die Band als Ersatz für die Familie…

Wia Wossa. Die SEER und ihre Beziehung zu Wasser. Mit ‚Wild’s Wossa‘ startete die Karriere der Band durch und Wasser begleitet die SEER auf jedem CD-Cover und auf eine nahezu spirituelle Weise seit mehr als 10 Jahren. Diese zart gestrickte Ballade setzt die Tradition weiter fort.

Er kimmt nit hoam. Nein, dieser Song widerspricht dem Albumtitel, allerdings auf eine Weise, die extrem unter die Haut geht. Sabine „Sassy“ Holzinger singt extrem emotional. Es ist ein Lied über die, aus der Bahn geratene Liebe, eine Art sich den Schmerz von der Seele zu singen. Ein Lied aus der realen Welt.

Heu. Das Lied ist wie ein Sprung in das, wie es heißt. Ein lustiger Sprung in einen Heuhaufen. Der Song – ein Sommertitel. Unkompliziert und einfach. Lass die Sorgen hinter dir, spring einfach, es kann dir nix passieren. Das Heu, es fängt dich auf, es kitzelt dich an den Fußsohlen und in deiner Nase macht sich Sommerduft breit.

Auszeit. Das ist jenes Lied am Album, welches den dringenden Wunsch nach Wohlfühlgefühl wohl am besten beschreibt. Das Lied spricht, nein singt uns aus der Seele. Möge die Welt sich doch endlich langsamer drehen. Entschleunigung! Jetzt! Sofort!

Z’ruck in die 80iger Jahr. Ja, es gab für den Ober-SEER Fred Jaklitsch ein Leben vor den SEERn. Die 80iger Jahre und seine Band Joy. Dance-Pop und Hits. Beides brachte den Mann rund um die Welt und ihm eine spannende Zeit. Wie lang ist es her? 20, 25 oder bald 28 Jahre? Kinder, wie die Zeit vergeht. Und wer genau hinhört: ….das Lied handelt ja von uns allen. Es ist wie ein Blick in den Rückspiegel. Jung waren wir, naiv und mutig. Jetzt sind wir älter, erfahrener und manchmal machen wir die Augen zu und glauben, alles war gerade erst gestern geschehen. Die 80iger Jahre, das war altes Jahrtausend und sind heute eine Schatzkiste mit Erinnerungen.

Rock die Gams. Was für ein Titel. Die SEER erstmals instrumental und mit Jürgen an der Harmonika, wie man ihn so auf einer CD noch nie gehört hat. Das Lied macht Lust auf mehr und es ist zum ersten Mal (man getraut es sich gar nicht zu schreiben), dass kein Text dabei ist. Es ist eine Auszeit von dem, wie man die SEER bisher kannte und es ist eine Hinwendung zu neuen Ufern des Sees. Vielleicht ist das ja die Initialzündung und irgendwann entsteht ein ganzes Album? Stimmen, Gesänge ohne Text in vibrierendem Gleichklang mit den Instrumenten.

Am Ende des Tages und So weit so guat so froh. Das vorletzte und das letzte Lied auf der CD. ‚Am Ende des Tages‘ fühlt sich bereits an wie ein Schlusssong. Die schöne Ballade ist sowohl musikalisch, als auch inhaltlich prädestiniert für das Finale, hat aber offenbar die Rolle des letzten Titels vor der Zugabe. Die CD ist ein wenig aufgebaut wie ein Konzert. Die Band, sie verabschiedet sich quasi durch ein Lied und steht dann Sekunden später doch noch mal auf der Bühne. ‚So weit so guat so froh‘ ist schließlich der Titel, bei dem die Feuerwerksraketen in den Himmel steigen. Man steht vor der Bühne und weiß, jetzt heißt es heimgehen. Alles hat einmal ein Ende. Toll, wie sich die Band in dem Lied vorstellt. Ein wenig schimmert die Seele von ‚Give Peace a Chance‘ durch und für den Heimweg in die reale Welt packen dir die SEER noch ein gutes Stück vom Wohlfülgefühl in den Rucksack.

18 Titel sind auf der CD. Es sind immer 18 Titel, denn der Herr Jaklitsch glaubt fest daran, dass das Publikum ein verbrieftes Recht auf viel und gute Musik hat. „Ohne unserem Publikum würden wir noch heute einsam auf einer Wiese stehen und für uns selbst spielen“, hat er einmal gesagt. Damit schließen wir an dieser Stelle den Bilderreigen. 8 Lieder der CD warten noch darauf, entdeckt zu werden, aber dazu bedarf es keiner Worte, nur die Ohren sollten offen sein.

Letzte Aktualisierung am 10.12.2018. Die Produkt-Bilder sowie Affiliate Links wurden und von der Amazon Product Advertising API zur Verfügung gestellt.